Seifen und Badekosmetik


Ein Projekt der 4 c Klasse der NMS Pöllau, Schuljahr 2015/2016

Mittwoch, 11. Mai 2016

Leitung: Dipl. Päd. Christine Lugitsch, Assistenz: Dipl. Päd. Heide Kern

An diesem Projekttag wird der stundenplanmäßige Unterricht aufgelöst und die SchülerInnen arbeiten von der 1. bis zur 6. Unterrichtsstunde an diesem Projekt. Jede/r SchülerIn dokumentiert ihre/seine Arbeit in einer Mappe.

Am Beginn erklärt die Chemielehrerin den Ablauf des Projekttages: Es wird in  drei unterschiedlichen Gruppen gearbeitet.

1.     Gruppe: Versuche über die Wirkung von Tensiden

2.     Gruppe: Theorieteil: Wirkung von Tensiden; Geschichte der Seifenherstellung; Inhaltsstoffe von Waschmitteln

3.     Gruppe: Herstellung einer einfachen Schmalzseife, Herstellung von Badekugeln und einer Köperbutter

 Danach startet die Arbeit in den drei Stationen.

Seifenherstellung, Herstellung von Badekugeln und einer Körperbutter

Zutaten auswiegen, die Laugenplätzchen auflösen, Fett erhitzen. Lauge und Fett zusammen schütten und ca. eine dreiviertel Stunde ununterbrochen rühren und die ätherischen Öle zugeben. Danach füllt man die flüssige Seife in eingefettete Silikonbackformen, schlägt sie in Tücher ein und lässt sie ca. drei Wochen reifen. Die Badekugeln und die Körperbutter werden genau nach Rezept hergestellt und geformt bzw. in Silikonformen gegossen.

Was sind Seifen? Chemisch betrachtet sind Seifen Salze von Fettsäuren.

Ein Fettmolekül wird in Fettsäure und Glycerin gespalten, ein Laugenmolekül verbindet sich mit einem Fettsäureteil und bildet so ein Seifenmolekül.

Parallel zur Seifenherstellung arbeitet eine Gruppe an Versuchen  über die Wirkung von Tensiden. Sie setzten die Oberflächenspannung des Wassers herab und erhöhen die Waschwirkung, weil sie das Wasser benetzender machen. Tenside bestehen aus einem wasserfreundlichen und einem schmutzfreundlichen Teil.

Eine 3. Gruppe beschäftigt sich im Theorieteil mit der Geschichte der Seifen, mit der Wirkung von Tensiden und setzt sich mit Inhaltsstoffen von Waschmitteln auseinander.

Am Ende des arbeitsreichen Vormittags freuen sich alle über das Gelingen der Seifen, der Badekugeln und der Körperbutter. Die Kinder können nach einem  ca. dreiwöchigen Reifungsprozess die Produkte ihrer Arbeit mit nach Hause nehmen.

                                                                                                                                 Christine Lugitsch

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Erstellt mit BilderGalerie V2.6.1.1
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